Mühle

Spielbeschreibung für Mühle

Weil Mühle zu den absoluten Klassikern der Brettspielen gehört, findest du ihn in fast jeden Haushalt, und zwar in der Brettspiele-Sammlung. Sie gehört neben Schach und Dame zu den beliebtesten Strategiespielen.

 

Der ursprüngliche Name von Mühle lautet “Nine Mens Morris”. In der Schweiz nenne die Leute Mühle auch Nünistei, was auf Deutsch „neun Steine“ bedeutet. Andere englische Bezeichnungen für Mühle ist Merrills, Mill, Mills, Merels und Merelles.

Mühle Spielanleitung

Ziel des Spiels

Versuche viele Mühle zu schließen und den Gegner zu schlagen. Der Gegner ist besiegt, wenn er bloß noch 2 Spielsteine auf dem Spielfeld besitzt.

Das Spielfeld

Du siehst auf dem Spielbrett 3 ineinander liegende Quadrate. Im Mittelpunkt jeder Seite eines Quadrates gibt es eine Verbindungslinie zum nächsten Quadrat. Diese Konstruktion ergibt insgesamt 8 Schnittpunkte.

Die Spielfiguren in Mühle

Als Spielfiguren werden 9 schwarze und 9 weiße Spielsteinen genutzt. Sie sind flach und abgerundet. Bis auf die Farbe sehen die Spielsteine identisch aus. Anders als Schach, gibt es keine Hierarchie unter den Steinen. Alle Steine haben den gleichen Wert.

Wie wird gespielt?

Mühle wird in 3 Phasen gespielt: Die Setzphase, Die Zugphase und Die Endphase (Sprungphase).

Die erste Phase ist die Setzphase
Zum Spielbeginn ist das Spielfeld leer. Jeder Spieler legt rundenbasiert einen Spielstein auf das Spielfeld. Die Spielsteine dürfen nur  Nur auf die Knotenpunkte und an Eckpunkten gelegt werden, nicht aber auf einer Gerade.

Der Spieler mit den weißen Steinen fängt an. In unsere Spielversion wirst du immer die weißen Steine erhalten, weshalb auch immer du anfangen wirst.

Der Spieler mit den schwarzen Steinen legt den letzten Stein auf das Spielbrett. Das kann sehr positiv für ihn laufen, weil er einen Zugzwang bewirken kann.

In der Theorie müsste Mühle mit einem Gleichstand enden, wenn kein Spieler einen Fehler gemacht hat. Mühle ist überschaubarer als Schach und es gibt nicht viele denkbare Züge.

Die Zugphase
Wenn jeder Spieler alle seine Spielsteine auf dem Spielfeld gesetzt hat, folgt die Zugphase. In jener Phase werden die Spielsteine zum nächsten Knotenpunkt oder Eckpunkt gezogen. Jeder Spieler kommt dran und muss eine Spielfigur ziehen. Er darf nicht freiwillig passen.

Auf ein Schnittpunkt oder Eckpunkt, der belegt ist, darfst du deinen Spielstein nicht bewegen.

Die Endphase
Sobald ein Spieler bloß noch 3 Spielsteine besitzt, startet für ihn die Endphase. In solcher Phase muss er nicht mehr von Schnittpunkt zu Schnittpunkt ziehen, statt dessen darf auf jeden beliebigen Punkt springen, solange dieser Punkt frei ist.

Mühlen bilden

Eine Mühle entsteht, wenn ein Spieler drei Spielsteine auf einer vertikalen oder horizontalen Geraden bilden konnte. Der Spieler, der eine Mühle geschlossen hat, darf eine beliebigen Spielstein des Gegners aus dem Spielfeld nehmen, solange dieser Stein sich nicht selbst in einer Mühle befindet. Mühlesteine sind unantastbar.

Ende des Spiels
Das Spiel kann sehr unterschiedlich enden.

  1. Wenn ein Spieler verloren hat, endet das Spiel.
  2. Falls ein Gleichstand vorliegt endet das Spiel.
  3. Sollte ein Spieler kein legitimen Zug mehr machen können, endet das Spiel.

In folgenden Situationen liegt ein Gleichstand vor:

  1. Die Spieler haben drei Mal in Folge die gleiche Stellung der Spielsteine gezogen.
  2. Nach insgesamt 20 Spielzügen kann keiner der Spieler eine Mühle bilden.

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Viel Erfolg beim Spielen!

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